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Anstehende Termine
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21.2. 13:00Uhr Jahreshauptversammlung im Corvinushaus Witzenhausen
28.4. 16:00Uhr erster Bio-Feierabendmarkt Witzenhausen mit unserem Stand
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Frostige Temperaturen lassen uns den Ofen anheizen und draußen nur das Nötigste machen. Es fühlt sich ruhig an am Hof. Der Herbst war wie immer turbulent. Viel musste passieren, bevor es wirklich kalt wurde. Bevor wir in die Winterpause gehen konnten. Die Zeitspanne in der es draußen hell ist, ist in dieser Zeit kurz, die Todo-Liste lang. Und wenn dann plötzlich 10°C minus angesagt sind, kommt schon mal Stress auf. Auch während unserer Lieferpause über den Jahreswechsel hatte das Ferienteam am Hof zu tun. Schnee und Eis musste von Wegen, Tränken und Folientunneln geschafft werden, und die Räume frostfrei gehalten. Nun blicken wir dem Saisonstart entgegen. Die Vorbereitungen für das kommende Jahr sind im Gange. Es wird geplant, repariert, diskutiert, berechnet. Viel Büro- und Kollektiv-Prozessarbeit wird von uns allen geleistet und unser nächster Meilenstein ist die Mitgliederversammlung im Februar. Noch genießen viele von uns die etwas ruhigere Zeit, bevor bald die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen – die Draußensaison beginnt.
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Tierhaltung / Grünland / Käserei
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Nachdem der Herbst zum Teil ganz schön ungemütlich war, und wir bei -7°C die Vakuumleitung am Melkstand auftauen mussten, um mit klammen Fingern melken zu können, sind die Tiere nun in ihren Winterquartieren. Die drei melkenden Kühe stehen am Hof, die weiteren Gruppen an der „Winterweide“. Alle müssen täglich mit Heu und Grassilage gefüttert und ihre Liegeflächen abgemistet und eingestreut werden. Schon einige Male war es so kalt, dass die Tränkebecken eingefroren waren und wir spontan auch Wasser zum Unterstand bringen mussten.
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Im Großen und Ganzen geht es allen Tieren gut. Auch über das Jahr hinweg hatten wir kaum Probleme. Leider sind nicht alle Kühe tragend. Dass ein neuer Zuchtbulle auf den Hof kommt, hatte nicht geklappt, deshalb sollte ein Jungbulle aus eigener Nachzucht decken. In der Trächtigkeitsuntersuchung im Februar wird sich zeigen, ob Emilio die verbleibenden Kühe noch schwängern konnte.
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Eins der drei Schweine wurde im Dezember geschlachtet und an die Mitglieder geliefert. Die beiden anderen wachsen weiter und sollen Anfang Februar zum Metzger gehen, bevor im Mai dann die neuen Ferkel einziehen werden.
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In der Käserei ist wenig los. Die wenige Milch die aktuell gemolken wird, fließt meist direkt in die wöchentliche Lieferung. Das hat uns einigen Freiraum über die Feiertage gegönnt. Im Februar werden die ersten Kühe kalben und somit die Milchmenge wieder ansteigen. Der Käsekeller ist nach wie vor gut gefüllt und die tägliche Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch. Es fühlt sich schön an, über den Sommer so viel produzieren zu können, dass wir jetzt in den vollen Keller gehen und uns bedienen können um so die Milchpause im Winter zu überbrücken.
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Ob der neue Stall kommen wird, ist nach wie vor unklar. Viele Dinge konnten sich klären und wir sind dem Vorhaben so nah wie nie zu vor. Aktuell sind jedoch noch immer nicht alle Fragen geklärt und es bleibt abzuwarten, ob wir wirklich die geplanten Fördermittel erhalten und somit die Finanzierung stemmen können.
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Im Team kündigen sich einige Wechsel an. Im Herbst werden Leute gehen bzw. pausieren und dafür neue kommen bzw. andere ihre Stelle vergrößern. Obwohl die Situation herausforderd ist, fühlen wir uns vorbereitet. Den Sommer werden wir noch in unserer bestehenden Konstellation am Hof sein und erhoffen uns viel Routine in unserer so dritten Saison.
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Ackerbau / Bäckerei
Nach der Ernte ist vor der Ernte. Im letzte Newsletter haben wir stolz von großen Getreidemengen dieses Jahr berichtet, jetzt ist der Winterroggen , der kommenden Sommer geerntet wird, schon aufgelaufen. Alles in allem hat die Bodenbearbeitung und Aussaht im Herbst in neuer Besetzung gut geklappt. Es wurde auf allen Flächen Roggen ausgesäht. Im Frühling wird man sehen, wie er sich weiter entwickelt – bis jetzt sind wir zufrieden.
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Lena ist jetzt fester Teil unseres Hof-Teams und die Verantwortlichkeiten haben sich nach und nach eingeruckelt. In mehreren Sitzungen sind nun alle Aufgaben innerhalb der neu besetzten Bäckerei-AG verteilt und der Alltag pendelt sich ein. Es ist immer wieder herausfordernd, die innerbetrieblichen Wege von Produkten und deren Wert gut nachvollziehen und berechnen zu können. Ackerbau und Bäckerei sind eng verschränkt und die Budgets sauber berechnen zu können kompliziert...
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Neue Menschen bringen neue Ideen und wir freuen uns über einige neue Rezepte von Lena. Unter Anderem wird es bald Walnussbrot geben – in einer Mitgliederaktion wurden einige Kilo Nüsse geknackt. Lecker!
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Gemüsebau
Die schnellste Lagerernte überhaupt - hatten wir dieses Jahr. Nachdem es lange so warm war, dass das Lager nicht kühl genug war und wir nicht mit der Herbsternte beginnen konnten, waren sehr plötzlich im November starke Fröste angesagt. In kürzester Zeit wurden alle möglichen Leute mobilisiert, denn es war klar, innerhalb von vier Tagen muss alles Lagergemüse vom Acker geholt sein, sonst wird es einfach erfrieren. Mit viel Stress und vielen Helfer*innen und arg kalten Fingern konnte tatsächlich alles Gemüse rechtzeitig geerntet werden, hurra. Nach dieser spektakulären Aktion sind wir seit Dezember viel in den Vorbereitungen für die nächste Saison. Planen, rechnen, diskutieren. Aktuell zwingt uns die Wetterlage mit den Dauerfrösten quasi ins Büro. Die ersten Jungpflanzen- und Saatgutbestellungen sind getätigt!
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Im Oktober haben wir in einer großen Mitmachaktion 500kg Sauerkraut produziert. Es lagert nun am Hof und die ersten Portionen wurden bereits geliefert. Toll dass wir so einen Teil unserer E rnte am Hof weiterverarbeiten und veredeln können.
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Der Hof
Wie immer gibt es einige Baustellen am Hof. Dabei ist es herausfordernd, dass die Hofstelle gepachtet ist und Verantwortlichkeiten ausgehandelt werden müssen. Baum unterstützt uns seit Herbst im Büro und bei der Hof-Instandhaltung. Mit großer Motivation und viel Schwung konnten so schon einige knifflige Projekte in Angriff genommen werden.
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Noch immer haben wir große Mengen Obst eingelagert, eingekocht, eingefroren und getrocknet. Dieses Jahr ist einfach toll. Aktuell werden die Bäume gepflegt – geschnitten, nachgepflanzt und die Baumschütze erneuert – auf dass es dieses Jahr wieder eine gute Ernte wird! Konkret wurden auf einer unserer Flächen in Kooperation mit dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land 14 Obstbäume gepflanzt und die Fläche freigeschnitten.
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